Joachim Goldberg

Die aktuellsten Beiträge von Joachim Goldberg

Späte Kontrolle

Las unlängst in der FT einen Kommentar von Martin Taylor, ehemaliger CEO von Barclays, in dem er sich wundert, warum es so lange gedauert habe, bis sich die Aktionäre gegen die hohe Bezahlung der Banker aufgelehnt hätten. Natürlich kann man den Zeitgeist

Facettenreicher Abschied von Sparprogrammen

Zwar schickt man sich in Europa nach den Präsidentschaftswahlen in Frankreich und den Regionalwahlen in Großbritannien an, von den in erster Linie deutschen Spardiktaten Abschied zu nehmen. Doch von einer drastischen Kehrtwende, wie sie den Radikalen Linken in Griechenland vorschwebt,

Mach' Dich locker!

Gerade war ich auf der größten Internetkonferenz Europas, der Berliner Messe der Netzwelt, re:publica, angekommen, um bei der Verleihung des Finanzblog-Award der Comdirect Bank (youtube - Beitrag hier) als Teilnehmer einer Podiumsdiskussion und der Preisverleihung mitzuwirken. Da stand ich nun,

Wenn der Homo Oeconomicus Gefühle bekommt

Fast hätte ich vergessen, auf eine Sendung von NDRInfo hinzuweisen, die am 1. Mai im Radio mit dem Titel „Wenn der Homo Oeconomicus Gefühle bekommt“ ausgestrahlt wurde,

Der Deutschen liebstes Kind

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich besitze kein Auto und wohne mitten in der Stadt. Deswegen hat mich auch neulich der Vorschlag von Thomas Straubhaar, Berufspendlern eine neue Steuer aufzuerlegen,

Ein fast schon verschwiegener Erfolg

Fast hätte ich bei meinen morgendlichen Arbeiten übersehen, dass es in den Niederlanden nun doch eine knappe Mehrheit im Parlament für umfangreiche Sparmaßnahmen gegeben hat. Aber im Gegensatz

Armes England

Da haben sich wohl einige Finanzmarktteilnehmer etwas zu früh gefreut, könnte man behaupten, wenn man sich die gerade veröffentlichte erste Schätzung des britischen BIP für das erste Quartal

Du bist nichts, dein Netz-Werk ist alles!

Die Piraten segeln zurzeit mit Rückenwind ins Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung. Ich selbst tue mich jedoch schwer mit ihrer zentralen Forderung, das Urheberrecht abzuschaffen. Anscheinend beabsichtigen sie, das Recht auf geistiges Eigentum

Aus den Szenarien gerissen

Eigentlich war ich nur zehn Tage in Urlaub gewesen, doch danach sah die Welt der Finanzmärkte wieder vollkommen anders aus. Das vergleichsweise ruhige Marktumfeld vor Ostern hat sich während dieser Zeit wieder einmal in einen Krisenschauplatz verwandelt. Vornehmlich

Positionsgut Schönheit

Eigentlich war ich relativ beruhigt, als ich am vergangenen Sonntag im Sportstudio eine TV-Sendung zum Thema "Diätwahnsinn" verfolgte. Während ich unermüdlich auf dem Cross-Trainer strampelte, wurde mir vor allen Dingen eine Einsicht vermittelt:

Referenzpunkt-Roulette

Dass jemand Lotto spielt, um auf einen Schlag reich zu werden, kann ich noch irgendwo verstehen. Auch wenn der Erwartungswert dieses Spieles negativ ist und deshalb rational denkende Menschen vom Spielen abhalten sollte, kaufen sich Millionen von Bundesbürgern jedes Wochenende, manchmal auch mittwochs, ein Stück von diesem Traum.

Was nun, liebe Analyst(inn)en?

Worst case? Werden die Karten wieder neu gemischt? Nach diesen US-Arbeitsmarktdaten (Nonfarm Payrolls schlechter als erwartet) ist das Protokoll

Sinnlose Diskussion alter Fed-Protokolle

Geschichte scheint sich doch zu wiederholen. Zumindest wenn man sich die Reaktion an den Finanzmärkten auf die gestrige Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank einmal zu Gemüte führt. Ähnlich wie schon nach Bekanntwerden des Zinsprotokolls im Februar, fällt auch dieses Mal das Urteil vieler Kommentatoren klar und vorschnell aus:

Segensreiche Steuerpläne - was Sie im März möglicherweise verpaßt haben

Ich war schon ein bisschen erstaunt, als ich vorgestern erfuhr, dass sich ausgerechnet  der Ex-Finanzminister Peer Steinbrück im Wahlkampf für höhere Steuern stark machen möchte. Vor allen Dingen, weil ich Herrn Steinbrück eher zum

Skepsis überwiegt

Die jüngste Entwicklung bei der Stimmung der institutionellen Investoren, die die Börse Frankfurt allwöchentlich befragt, hat uns gestern etwas befremdet. Denn trotz des wirtschaftlich eigentlich guten Umfeldes in Deutschland, hat sich die Zahl der Optimisten nochmals

Wie viel ist genug?

Gestern habe ich an dieser Stelle die Geschichte der armen Hazel Loveday erzählt. Deren zwölf Busfahrerkollegen hatten 38 Millionen englische Pfund bei der Lotterie „Euro Millions“ gewonnen, sie selbst aber war sechs Monate zuvor aus der Tippgemeinschaft ausgestiegen,

Busfahrerin steigt zu früh aus

Es ist ein paar Tage her, da hatten zwölf Busfahrer aus der englischen Grafschaft Northamptonshire allen Grund zum Feiern. Denn sie hatten beim Mehrländer-Lotto "Euro Millions" – an diesem Spiel kann man übrigens seit vergangenem Freitag auch in Deutschland teilnehmen – den gut 38 Millionen englische Pfund (rund 45 Millionen Euro) schweren Jackpot geknackt.

DAX und TecDAX Sentiment-Analyse

Was die Marktteilnehmer sonst noch bewegt hat, erfahren Sie wie immer in unserem Beitrag, den wir wöchentlich für WGZ cognitrend TV

Keine Exit-Signale

Auf den ersten Blick könnte man fast geneigt sein, die deutliche Stimmungsverschlechterung, die die Börse Frankfurt bei ihrer wöchentlichen Umfrage für den DAX registriert hat, sei neu aufgekommenen Zweifeln über den Fortbestand der quantitativen Lockerungsprogramme in den USA zuzuschreiben. Wer jedoch alleine die Statements des Fed-Chefs in dieser Woche verfolgt hat,

Problem US-Erholung

Es ist gerade einmal zwei Wochen her, da erregte ein Artikel im Wall Street Journal das Interesse der Akteure, weil er eine neue Spielart eines quantitativen Lockerungsprogramms à la QE3

In der Sammelfalle

Als ich mich vor etlichen Jahren dazu entschlossen hatte, an einem Bonusprogramm meiner Kreditkartengesellschaft teilzunehmen, wurde einem (sofern mich mein Gedächtnis nicht im Stich lässt) für eine Million Punkte als Prämie eine Weltreise mit dem Flugzeug versprochen. Damals fing ich an, auf diesem Kreditkartenkonto

Wenn der Druck nachlässt

Es scheint uns schon wieder ganz gut an den Finanzmärkten zu gehen. Das jedenfalls ist mein Eindruck. Der DAX hat die 7.200er Marke gestreift, die US-Konjunktur zeigt sich wider Erwarten recht robust, und selbst in Deutschland ist der seit Wochen befürchtete Wachstumseinbruch bislang ausgeblieben.

Web-TV-Beitrag zum Sentiment

Was dieser Stimmungswechsel für die kommenden Tage beim DAX bedeutet, können sie übrigens im neuesten Beitrag von WGZ cognitrend TV sehen, den Gianni Hirschmüller für sie moderiert hat.  

Eine 180-Grad-Wende

Wenn man Anfang des Jahres Marktteilnehmer befragt hätte, ob sie für dieses Jahr einen DAX-Stand von mehr als 7.000 Zählern sehen würden, hätte es durchaus einige Akteure gegeben, die dieser Vision zugestimmt hätten. Wer jedoch zu jener Zeit geäußert hätte,

Hirsch mit Marken-Geweih

Im Tierreich ist der Status des Einzelnen ganz klar geregelt. Der Hirsch im Rudel mit dem größten Geweih hat die besten Chancen bei den Hirschkühen. Man könnte sogar behaupten, dass die Größe des Hirschgeweihs über die Position innerhalb

Mitflugzentrale

Ich bin oft gefragt worden, ob man materiellen Reichtum – sofern man ihn besitzt – herumzeigen soll oder nicht. Offen gesagt, rate ich eher dazu, die Insignien des Wohlstands, also Statussymbole oder so genannte Positionsgüter, so weit wie möglich zu verbergen. Dabei geht es mir weniger darum, dass Neider

Neues von der Fed

Während die Beteiligung privater Gläubiger am griechischen Schuldenschnitt in die letzte Runde geht, dürfte gestern ein Artikel im Wall Street Journal das Interesse der Akteure geweckt haben. Dessen Autor

Gegen die Korrektur gehandelt

Den einen mag die jüngste Korrektur des DAX, die übrigens auch in anderen Anlageklassen teils deutlich zu bemerken war, einen kleinen Schrecken eingejagt haben.

Eine seltsame Auffassung von Hedging

In einem Kommentar, den ich gestern Morgen las, wurde die Vermutung geäußert, dass japanische Exporteure angesichts des im vergangenen Monat stark gestiegenen US-Dollar gegenüber dem Yen versucht sein könnten, bereits getätigte Hedges ihrer in Fremdwährung fakturierten Exporterlöse (also Absicherungen in Form von Dollarverkäufen)

Es muss nicht gleich Fukushima sein – das Beste vom Februar

Ich war schon etwas erstaunt, als ich in der online Ausgabe der The Japan Times vom 28. Februar las, wie sich Angestellte von Goldman Sachs Japan, die entlassen werden sollten, zu einer Art Gewerkschaft organisiert


Aktuelle Kommentare von Joachim Goldberg

Featuring Recent Posts WordPress Widget development by YD