Katrin Nink

Beiträge von Katrin Nink

Jetzt geht‘s um die Wurst

Jeden Donnerstag ist Erzeugermarkt an der Frankfurter Konstablerwache: Obst und Gemüse aus der Region, fangfrischer Fisch, Käse- und Wurstspezialitäten – das Angebot ist breitgefächert. Unlängst kaufte ich dort nach Büroschluss Lammbratwürstchen fürs Abendbrot.

Ein Bauch voller guter Vorsätze

Neulich am Badestrand: Das Gelöbnis eines beleibten Österreichers, der sich in knapper Badehose in der Sonne aalt, ist nicht zu überhören. „Bis zum Skiurlaub nehme ich zehn Kilo ab, ich schwör’s dir“, erklärt er gegenüber seiner ebenfalls recht korpulenten Liegestuhlnachbarin. Die scheint ihm das vollmundige Versprechen aber nicht abzunehmen, sondern zuckt nur müde mit denContinue Reading

Stoff oder Papier – das ist hier die Frage

Meine Freundin ist im neunten Monat schwanger – das Kind kommt jeden Moment zur Welt.  Als ich sie unlängst besuchte, präsentierte sie mir die vielen Vorbereitungen, die ihr Mann und sie selbst in freudiger Erwartung auf den neuen Mitbewohner bereits getroffen hatten

Traumwohnung mit Mängeln

Umzüge gehören zu den stressigsten Dingen, die man sich vorstellen kann (siehe auch „Mit Zitronen gehandelt“ vom 4. Juli 2011). Sie kosten jede Menge Schweiß, allerhand Nerven und oftmals ein hübsches Sümmchen Geld. Deshalb bleibt man seiner Wohnung für gewöhnlich ein Weilchen treu und vollzieht nicht unnötig oft Tapetenwechsel. Doch für uns kommt es nunContinue Reading

Wie man es bis ganz nach oben schafft

Wir wohnen im zweiten Stock eines Altbaus. Von der Haustür bis hinauf zu unserer Wohnung sind es exakt 59 Stufen. Als mein Sohn jünger war, konnte ich das kleine Bündel mühelos auf dem Arm nach oben tragen und dazu parallel noch eine Einkaufstüte schultern.

Berlin ist immer eine Reise wert

Radiohead auf der Berliner Waldbühne. Ein lauer Sommerabend im Juli. Zudem noch an unserem Hochzeitstag. Unser Sohn würde natürlich mitkommen, wäre aber bei meiner Schwester, die in der Hauptstadt lebt, in guten Händen. Und wir hätten endlich mal wieder einen Abend zu zweit. Soweit der Plan, als wir die Karten im Winter kauften.

Sommermärchen reloaded

Dritter, Zweiter, Dritter – so lautet die Reihenfolge der Platzierungen des deutschen Fußballnationalteams bei den großen Turnieren der letzten Jahre. Angefangen bei der WM 2006, der EM 2008, bis hin zur WM 2010. Nach einer starken Vorrunde und einer Gala gegen die Griechen steht die DFB-Elf nun im Halbfinale der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine.Continue Reading

Auf dem Holzweg

Dass das soeben vom Bundeskabinett beschlossene Betreuungsgeld[1] wirtschaftspolitisch blanker Unsinn ist, muss an dieser Stelle nicht weiter erörtert werden. Dazu

Zwei Seelen in meiner Brust

Mein Sohn hatte sich unlängst eine schwere Bronchitis eingefangen. Für einige Tage konnte er nicht in die Kita gehen und ich war gezwungen, zuhause zu bleiben, um ihn wieder aufzupäppeln. Das schlechte Gewissen plagte mich:

Achtung, Erdrutsch!

Meine Freundin wechselt den Job. Sie ist Juristin und folgt dem Ruf eines Partners – nennen wir ihn Phan Tom – der die Kanzlei X vor einigen Wochen verließ, um künftig für die Kanzlei Y zu arbeiten.

Tatort: Heilige Kühe schlachtet man nicht

Ein Einstand nach Maß sieht anders aus: Schauspieler Til Schweiger, der ab Herbst als „Tatort“-Ermittler im Einsatz sein wird, machte sich bei der eingefleischten Fangemeinde der sonntäglichen Kult-Krimireihe sogleich mal unbeliebt,

Ein köstlicher Fehlgriff

Bevor wir Eltern wurden, unternahmen mein Mann und ich an den Wochenenden gerne den einen oder anderen Kurztrip ins benachbarte Ausland. Seit unser Sohn geboren wurde, sind diese Ausflüge seltener geworden. Vergangenes Wochenende war es aber wieder einmal soweit: Wir flogen nach Paris

Knirps im Heldengewand

„Faschingsfeier am Rosenmontag – bringen Sie ihr Kind an diesem Tag in Verkleidung“ – diese Nachricht prangt seit ein paar Tagen an der Eingangstür zur Kindertagesstätte meines Sohnes. Sogleich kommt die rheinische Natur in mir durch: Super Sache – ein Kostüm muss her!

Eine Frage des Blickwinkels

Das Einzige, das bei meinem acht Monate alten Sohn Bestand hat, ist die Unbeständigkeit. Immer wenn ich glaube, nun hätten wir endlich irgendeine Form von Rhythmus gefunden, werde ich prompt eines Besseren belehrt. Das gilt fürs Schlafen wie fürs Essen gleichermaßen.

Mit Zitronen gehandelt

Ich habe gelesen, dass Umzüge die zweitstressigste Sache im Leben sein sollen – lediglich der Tod des Ehepartners erscheint den meisten noch schlimmer. Ein Umzug mit Säugling im Schlepptau rangiert vermutlich irgendwo dazwischen.

Die große Hatz – Kitaplatz-Suche in der Großstadt

Ein bisschen ärgerlich ist es schon. Da kämpfe ich wochenlang um einen Platz im Babyschwimmkurs und als wir endlich loslegen könnten, kränkelt mein Sohn und wir müssen zuhause bleiben.

Vier Zimmer, Küche, Bad – oder doch nicht?

Meinem zweieinhalb Monate alten Sohn gehört bereits eine ganze Menge, finde ich: Neben der Standardausstattung – einem eigenen Bettchen, einem Kinderwagen, einer Wippe, einer Krabbeldecke,  einer Wickelkommode, unzähligen Klamotten, Stofftierchen und was weiß ich noch alles –

Schnuller rein – Klappe zu

Ich fühle mich schlecht. Nein, gar nicht wahr – gut geht’s mir. Richtig gut sogar. Endlich finde ich zwischen zwei Stillmahlzeiten wieder einmal Gelegenheit, in aller Ruhe zu lesen, mir ein Entspannungsbad zu gönnen oder ausgiebig mit einer Freundin zu telefonieren. Seit gestern ist mein Sohn ein Schnullerkind.


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