Katrin Nink

Die aktuellsten Beiträge von Katrin Nink

Achtung, Erdrutsch!

Meine Freundin wechselt den Job. Sie ist Juristin und folgt dem Ruf eines Partners – nennen wir ihn Phan Tom – der die Kanzlei X vor einigen Wochen verließ, um künftig für die Kanzlei Y zu arbeiten.

Tatort: Heilige Kühe schlachtet man nicht

Ein Einstand nach Maß sieht anders aus: Schauspieler Til Schweiger, der ab Herbst als „Tatort“-Ermittler im Einsatz sein wird, machte sich bei der eingefleischten Fangemeinde der sonntäglichen Kult-Krimireihe sogleich mal unbeliebt, indem er allen Ernstes für die Abschaffung des berühmten Fadenkreuz-Vorspanns plädiert. Das Augenpaar und die dramatische Musik dazu findet Schweiger nach eigener Aussage „outdated“,Continue Reading

Ein köstlicher Fehlgriff

Bevor wir Eltern wurden, unternahmen mein Mann und ich an den Wochenenden gerne den einen oder anderen Kurztrip ins benachbarte Ausland. Seit unser Sohn geboren wurde, sind diese Ausflüge seltener geworden. Vergangenes Wochenende war es aber wieder einmal soweit: Wir flogen nach Paris

Knirps im Heldengewand

„Faschingsfeier am Rosenmontag – bringen Sie ihr Kind an diesem Tag in Verkleidung“ – diese Nachricht prangt seit ein paar Tagen an der Eingangstür zur Kindertagesstätte meines Sohnes. Sogleich kommt die rheinische Natur in mir durch: Super Sache – ein Kostüm muss her!

Eine Frage des Blickwinkels

Das Einzige, das bei meinem acht Monate alten Sohn Bestand hat, ist die Unbeständigkeit. Immer wenn ich glaube, nun hätten wir endlich irgendeine Form von Rhythmus gefunden, werde ich prompt eines Besseren belehrt. Das gilt fürs Schlafen wie fürs Essen gleichermaßen.

Mit Zitronen gehandelt

Ich habe gelesen, dass Umzüge die zweitstressigste Sache im Leben sein sollen – lediglich der Tod des Ehepartners erscheint den meisten noch schlimmer. Ein Umzug mit Säugling im Schlepptau rangiert vermutlich irgendwo dazwischen. So zumindest mein Empfinden beim jüngst erfolgten Wohnungswechsel, bei dem wir nicht nur 60 Kartons und allerhand Mobiliar, sondern eben jenen zusätzlichenContinue Reading

Die große Hatz – Kitaplatz-Suche in der Großstadt

Ein bisschen ärgerlich ist es schon. Da kämpfe ich wochenlang um einen Platz im Babyschwimmkurs und als wir endlich loslegen könnten, kränkelt mein Sohn und wir müssen zuhause bleiben. Nun heißt es, sich bis zur nächsten Woche zu gedulden. Aber dann gibt’s kein Pardon, das schwöre ich! Verschnupfte Nase hin oder her. Schließlich sind 108Continue Reading

Vier Zimmer, Küche, Bad – oder doch nicht?

Meinem zweieinhalb Monate alten Sohn gehört bereits eine ganze Menge, finde ich: Neben der Standardausstattung – einem eigenen Bettchen, einem Kinderwagen, einer Wippe, einer Krabbeldecke,  einer Wickelkommode, unzähligen Klamotten, Stofftierchen und was weiß ich noch alles – besitzt er bereits ein eigenes Sparbuch, Geschäftsanteile bei einer Bank, seine eigene Steuernummer sowie seinen ersten eigenen ReisepassContinue Reading

Schnuller rein – Klappe zu

Ich fühle mich schlecht. Nein, gar nicht wahr – gut geht’s mir. Richtig gut sogar. Endlich finde ich zwischen zwei Stillmahlzeiten wieder einmal Gelegenheit, in aller Ruhe zu lesen, mir ein Entspannungsbad zu gönnen oder ausgiebig mit einer Freundin zu telefonieren. Seit gestern ist mein Sohn ein Schnullerkind.


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