Eurolands Politiker können die Märkte nicht besänftigen
15. Dezember 2011 von Christin Stock
„Satz mit x – das war wohl nix.“ Mit ihrem Versuch, die Märkte zu beruhigen, sind die europäischen Politiker erneut gescheitert. Zu Beginn der Woche war das Echo auf den EU-Gipfel noch einigermaßen positiv – schließlich hatten sich 26 der 27 EU-Staaten auf eine Sondervereinbarung für mehr Haushaltsdisziplin geeinigt. Doch die Gipfelbeschlüsse weisen immer mehr Mängel und Ungereimtheiten auf, die die internationalen Investoren verunsichern. Es scheint unter den Politikern noch nicht einmal einen Konsens zu geben, für wenn die neuen Fiskalregeln nun gelten: Nur für die Währungsgemeinschaft oder auch für die anderen EU-Mitglieder? Unterdessen stößt die gewünschte Aufstockung des IWF-Kapitals nicht nur außerhalb Eurolands auf Widerstand – auch die Bundesbank stellt eindeutige Bedingungen für ihre Überweisung an den Internationalen Währungsfonds.
Die heimischen Börsianer sind über die Ergebnisse des Gipfeltreffens zwar enttäuscht, aber sie wenden dem DAX deswegen nicht gleich den Rücken zu. Über die Marktreaktionen auf den jüngsten politischen Coup spricht Christin Stock, Cognitrend GmbH, mit Andreas Scholz vom Deutschen Anlegerfernsehen. Den Clip sehen Sie hier.
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veröffentlicht am 15. Dezember 2011 um 12:14 Uhr
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