Mit ‘Verfügbarkeitsheuristik’ getaggte Artikel

Lebenslänglich Sport

Mittwoch, 25. Januar 2012

Als sich gestern in der Online-Ausgabe des Guardian lesen musste, dass mein geliebtes "Fitness First" mit seinen Gläubigern in Verhandlungen getreten sei, kam ich ins Grübeln. Augenscheinlich hat die Fitness-Kette – eine der größten der Welt – Probleme, (weiterlesen...)

Keine Geschenke für den Euro

Mittwoch, 04. Januar 2012

Vor zehn Jahren wurde das Euro-Bargeld eingeführt – schon im Vorfeld konnte jeder Bürger sein erstes Starter-Kit mit funkelnagelneuen Euro-Münzen eintauschen. Ganz fremd fühlten sich die neuen Münzen damals an, als ich sie aus ihrer Plastikhülle fischte. Zum ersten Mal bezahlt habe ich damit an der Kinokasse. (weiterlesen...)

D-Mark für Deutschland

Montag, 21. November 2011

Große Aufregung um den deutschen Finanzminister. Die Briten toben, wenn man der Online-Ausgabe der „Daily Mail“ Vertrauen schenken darf. Offenbar hatte Wolfgang Schäuble in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa angedeutet, dass er einen schnellen (weiterlesen...)

Das Bild hängt schief

Freitag, 28. Oktober 2011

Können Sie sich noch an den Loriot-Sketch „Das Bild hängt schief“ erinnern? Ein Vertreter wartet im Wohnzimmer auf die Hausherren. Er sitzt brav auf der Couch, bis er bemerkt, dass eins der Bilder an der Wand etwas Schlagseite hat. Beim Versuch es geradezurücken fällt es von der Wand und löst damit eine Kettenreaktion aus. Bücherregale stürzen, Vasen gehen zu Bruch usw.

Kaum zu glauben, dass das, was im Loriot-Klassiker so amüsant thematisiert wird, Existenzgrundlage einer ganzen Industrie darstellt. Wer vor Kurzem (weiterlesen...)

Der Verfügbarkeitsirrtum in der Atomdebatte

Montag, 04. April 2011

Wenn man Engländer, die täglich mit dem Bus oder der U-Bahn zu ihrem Arbeitsplatz fahren, direkt nach den Londoner Terroranschlägen des 7. Juli 2005 gefragt hätte, ob sie bereit wären, künftig das Fahrrad zu benutzen, statt Tag für Tag das Risiko eines weiteren Attentats auf sich zu nehmen, hätten die meisten dies wohl bejaht. Wenn man heute, also sechs Jahre später, (weiterlesen...)

Teurer Sparkauf

Mittwoch, 23. März 2011

Die steigenden Kraftstoffpreise haben dazu geführt, dass sich das Augenmerk der meisten Autofahrer noch mehr als normalerweise auf den ohnehin am meisten beachteten Kostenpunkt eines Kraftfahrzeugs konzentriert: den Benzinpreis. Obgleich dieser nicht die größte Ausgabenposition eines Autos ausmachen dürfte. Häufig (weiterlesen...)

Verstrahlt

Montag, 14. März 2011

Als uns am vergangenen Freitagvormittag die dramatischen Bilder vom Erdbeben und dem Tsunami in Japan erreichten, rechneten zu diesem Zeitpunkt wohl die allerwenigsten damit, dass es auch noch zu einem atomaren Gau kommen würde. Aber aus großer  Distanz konnten wir dann später zusehen, wie es zu Explosionen im Atomkraftwerk Fukushima kam und weißer Qualm aufstieg – ein schlechtes Zeichen. (weiterlesen...)

Mondsüchtig

Freitag, 18. Februar 2011

Wer sich für alternative Prognosemethoden interessiert, der dürfte bei intensiver Recherche auch auf eine kleine verschworene Gemeinschaft von Analysten stoßen, die sich mit Finanzastrologie (weiterlesen...)

Die Serengeti darf auch jetzt nicht sterben!

Dienstag, 15. Februar 2011

Endloses Land – so nennen die Massai die weite Savanne, die sich vom Norden Tansanias bis in den Süden Kenias erstreckt: Serengeti. 1,3 Millionen Gnus, 400.000 Thomson-Gazellen und 200.000 Zebras leben hier und sind ständig in Bewegung. Es ist das letzte Ökosystem, in dem Tiere noch in gewaltigen Herden auf große Wanderschaft gehen. Schon einmal sollten der Endlosigkeit Grenzen gesetzt werden. (weiterlesen...)

Twittern mit Niall Ferguson

Montag, 31. Januar 2011

Vor kurzem noch sah ich den Harvard-Professor Niall Ferguson live in Davos bei einem Fernseh-Interview. Ich mag ihn und habe mich über all die Jahre immer sehr für seine Arbeit interessiert. Deshalb kam mir unlängst, als ich mein neues Twitter-Konto eröffnete, die Idee, dass ich doch einer seiner "Follower“[1] werden könnte. Ich gab seinen Namen in die Suchmaske von Twitter ein. Aber dann traute ich meinen eigenen Augen nicht: (weiterlesen...)